Gedenkkultur in Stadt und Gemeinde am Beispiel Glauchaus

Gedenkkultur in Stadt und Gemeinde am Beispiel Glauchaus
Abendveranstaltung

Dienstag, 20.12.2016, um 18.30 Uhr
Ort: Gaststätte „Zur Elf“, Quergasse 11, Glauchau


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zu einer Abendveranstaltung zum Thema Gedenkkultur in Städten und Gemeinden ein. An einem aktuellen Beispiel wollen wir nachvollziehen, wie die öffentliche Hand auf kommunaler Ebene Gedenkkultur und damit auch kommunale Identität stiften kann.

Georgius Agricola (1494–1555) wuchs in Glauchau auf. Damals hieß er noch Georg Bauer, und während seiner Glauchauer Jahre wusste wohl niemand, welchen Weg der junge Mann gehen und welche weltgeschichtliche Bedeutung er erringen würde. Er studierte in Leipzig, wirkte an der Zwickauer Lateinschule, ließ sich im erzgebirgischen Joachimsthal – heute Jachimov – nieder und er war Arzt und Bürgermeister in Chemnitz. Glauchau bleibt als Geburtsort des Mitbegründers der Renaissance und Wegbereiters der modernen Natur- und Montanwissenschaften.

Doch wie wird Agricola in der Stadt heute gewürdigt? Sind die Erinnerungen an einen berühmten Sohn der Stadt im Stadtbild präsent? Welche Möglichkeiten bestehen, in Agricolas Geburtsstadt an ihn zu erinnern? Aktuell wird in Glauchau darüber nachgedacht, sich künftig den Titel „Georgius-Agricola-Stadt Glauchau“ zu geben, eine bisher einmalige Initiative.

Am Beispiel dieses Themas soll über die Gedenkkultur und die Möglichkeiten zur Erinnerung an berühmte Töchter und Söhne einer Stadt diskutiert werden. Der Glauchauer Stadtrat und VLK Sachsen-Vorsitzende Nico Tippelt wird durch die Abendveranstaltung führen und mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Wir würden uns freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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